Unsere Prinzessin Caroline I zu Arnsdorf hat eine wundervolle Kampagne geführt. In Royal Blau hat sie und ihre Komtessen an vielen bunten Abenden und auf diversen Faschingsveranstaltungen für gute Stimmung gesorgt und überall den Musikverein in seinem 60. Jubiläumsjahr perfekt repräsentiert. Unter dem Motto „Musik ist unsere Welt“ hat sie statt mit „Sweet Caroline“ den aktuellen Hit „Bella Napoli“ in „Bella Caroline“ überführt und so manche Bühne gerockt. So bestens eingestimmt konnten die vier heißen Tage von Faschings Samstag bis Faschings Dienstag für den MVO kommen.

Am Samstag Vormittag um 10:45 wurde sich getroffen, um gemeinsam mit dem Bus nach Eschborn zu fahren und den dortigen Umzug musikalisch zu unterstützen. Für alle seit drei Jahren ein Highlight, weil die Kulisse mit den vielen schön geschmückten Häusern und unzähligen Fußgruppen und starken Motivwagen richtig Eindruck machen. Dieses Mal hatten wir die Zugnummer 82 und mussten richtig lange warten bis wir uns einreihen und loslegen konnten. Also viel Zeit sich für ein schönes Gruppenfoto aufzustellen.

Nach der Rückkehr von Eschborn gegen 18:00 Uhr in Obertiefenbach, war der Tag aber noch nicht gehalten. Der Kinderfasching im Bürgerhaus war gerade zu Ende. Jetzt hieß es mit den anderen Vereinen den Saal aufräumen und alles Vorbereiten für die am nächsten Tag bevorstehende „After-Zug“ Party. Aber glücklicherweise sind viele Hände der Arbeit schnelles Ende.
Faschingssonntag! Der Tag der Tage für Caroline I zu Arnsdorf, die FGO und uns den Musikverein. Bei Komtess Hannah in der Villa „Musica“ wurde bereits ab 10:00 Uhr zum närrischen Frühstück geladen. So konnte Prinzessin Caroline I zu Arnsdorf im Herzen von Obertiefenbach den Höhepunkt ihrer Kampagne starten, statt auf dem außerhalb liegenden Arnsdorfer Hofs. Brötchen, Würstchen, gekochte Eier, Gemüseplatte, Kaffee, Käse und allerlei Leckereien mehr standen zur Verfügung. Bis zum Abmarsch zur Zugaufstellung wurde aber auch schon so manches Bier oder Schnäpschen getrunken. Die Kinder des Musikvereins hatten riesigen Spaß auf dem Prinzessinnenwaagen. Die Möglichkeit gibt es nicht alle Tage.

Nach dem Umzug ging es ins Bürgerhaus zur After-Zug Party. Alle Musikzüge spielen nacheinander auf der Bühne noch einmal 3-4 Stücke. Zum Abschluss waren wir zusammen mit unserer Caroline dran. Es herrschte eine super Stimmung!

Nach einem gelungenen Abschluss des Obertiefenbacher Faschingsumzugs und einem tollen Auftritt im Bürgerhaus hieß es kurz verschnaufen oder direkt durchmachen bis zum Rosenmontag. Jeder nach seinen Kräften. Denn Rosenmontag ging es wieder weiter. Wieder mit dem Bus, fuhren wir gegen 12:15 Uhr nach Fischbach im Taunus zu deren Rosenmontagsumzug. Im Bus war die Stimmung gut, die Ohrwürmer saßen im Gehörgang und jeder musste mitsingen. Wir haben oben gute Laune, unten gute Laune…..
Bei der Zugaufstellung hatten wir nette Nachbarn aus Gallien, deren Hütte, Wildschweinbraten und Hinkelstein die perfekte Kulisse für das nächste Gruppenfoto gaben.

Die Straßen und Häuser sind in Fischbach auch immer richtig toll geschmückt, mit Girlanden aus Papier und Luftballons. Viele Zuschauer am Straßenrand, trotz des erneuten Wintereinbruchs waren die richtige Motivation zum musizieren.

Nach einem zum Schluss, leider doch noch nassem Ende des Umzugs, saßen alle doch etwas ermüdet im Bus. Kräfte sammeln, denn es stand noch die Rosenmontags-Abendveranstaltung der Obertiefenbacher Vereine an. Einzug mit unserer Prinzessin Caroline I und noch einmal richtig feiern!

Dieser sehr schöne Abend hat alle mitgerissen. Caro I und ihre Komtessen waren nicht nur mit ihrem Programm auf der Bühne unterwegs, sondern zeigten sich sehr flexibel, allen Tanz- und Mitmachaktionen folge zu leisten. Ein Glück dass nach solch einem Abend der nächste und finale Faschingsumzug im benachbarten Niedertiefenbach zu spielen war. Die Anreisezeit verkürzte sich immens und es blieb mehr Zeit zum Erholen. Gelungen war die neue Streckenführung des Umzugs. Zweimal durch die Schulstraße und um den Eiergarten herum ins Bürgerhaus! Eine sehr gute Idee, die bestimmt in Zukunft auch für mehr Besucher sorgen wird. Leider machte das Wetter so gar nicht mit. Ein eisiger Wind forderte am letzten Tag wiederholt alles von den Musikern. Gut dass es in der warmen Halle beim Bühnenspiel und guter Stimmung schnell hitzig wurde.


